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@g_andi – Woche J4W6

Für nächste Woche ist Andrea kurzfristig, aber sehr freudig eingesprungen! Sie hat ja schon Erfahrung aus Woche 50 von @wirlebenAC – und nicht nur ihr hat die Woche damals viiiiiel Spaß bereitet. Aber lest selbst, wer uns da wieder beehrt: 

  • g_andiWer bist Du auf Twitter und wie lange bist Du schon dabei?
    Auf Twitter bin ich @g_andi. Dabei bin ich seit 2009 – immer mal mehr – mal weniger aktiv.
  • Wo können wir mehr von Dir lesen? [blogadresse, dailyfratze, sonstwas…]
    Bin nur bei Twitter, und bei Facebook – dort aber eher inaktiv.
  • Wann möchtest Du den Account beleben? Passiert in dieser Zeit voraussichtlich etwas Außergewöhnliches in Deinem Leben?
    Ich würde spontan den Account in der nächsten Woche beleben. In dieser Woche passiert nichts Außergwöhnliches in meinem Leben, wenn man von dem Chaos momentan absieht. Ihr könnt der Renovierung und Neugestaltung unserer Küche folgen (wirklich spannend in einem über hundert Jahre alten Haus), dem Chaosalltag einer Lehrerin mit zwei schulpflichtigen Kindern und einem langen Wochenende mit Feiertag und Brückentag.
  • Welchen Twitterer könntest Du Dir als Nachfolger vorstellen?
    Jeden, der Bock drauf hat. Ich kann nach dem letzten Mal nur sagen, dass es unglaublich Spaß gemacht hat!
  • Willst Du unsere Spielregeln akzeptieren und ehren?
    Aber natürlich.
  • Verrate uns drei Fakten aus Deinem Leben, die kaum jemand kennt.
    Ich bin gerade tierisch müde, weil ich gestern zu viel Gin Tonic getrunken habe. Er hieß aber an der Cocktailbar Wachholderwerk.
    Ich mag unsere beiden Kaninchen wirklich gerne.
    Demnächst werde ich Patentante.
  • Hat sich Dein Leben seitdem verändert?
    Eigentlich ist das Chaos gleich geblieben. Jetzt sind beide Kinder in der Schule und ich habe keine „großen“ Schüler mehr sondern „kleine“.
  • Was hat Dir Dein erstes Curatieren „gebracht“?
    Ich habe virtuell und real neue Leute kennengelernt. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht.
  • Was würdest  Du diesmal anders machen?
    Ich würde nicht großartig etwas anders machen, es hat mir gut gefallen. So gut, dass ich es gerne nochmal machen möchte 😉

Liebe Andrea,
vielen Dank für’s Einspringen, ich freue mich sehr auf Deine Woche!

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@Hattschipuh – Woche J4W5

Woche 5 im Jahr 4 geht an Melissa. Die gebürtige Neußerin hat in Aachen eine neue Heimat gefunden und wird uns wohl auf den neusten Stand der Baustelle bringen, von der Ingo in seiner Woche schon berichtete. Vielleicht könnt Ihr Melissa aber auch einen Tip geben, wo sich ihre zwei Öcher Lieblingsorte fin… Ach, lest doch selbst!

  • MelissaWer bist Du auf Twitter und wie lange bist Du schon dabei?
    Ich bin @Hattschipuh und bin schon seit 2011 dabei. Jedoch erst seit kurzem wirklich aktiv
  • Wo können wir mehr von Dir lesen? [blogadresse, dailyfratze, sonstwas…]
    Da gibt es eigentlich nichts 
  • Wann möchtest Du den Account beleben? Passiert in dieser Zeit voraussichtlich etwas Außergewöhnliches in Deinem Leben?
    Belebt wird der Account wenn ich arbeiten muss ab ca. 7 Uhr und an freien Tagen etwas später. Wenn sich die Zeit findet, dann werde ich auf unserer Dauerbaustelle weiterarbeiten.
  • Welchen Twitterer könntest Du Dir als Nachfolger vorstellen?
    Der den ich mir vorstellen könnte, war vor kurzem erst Curator.
  • Willst Du unsere Spielregeln akzeptieren und ehren?
    Auf jeden Fall.
  • Verrate uns drei Fakten aus Deinem Leben, die kaum jemand kennt.
    Ich rede immer von meinem Mann, aber bin noch nicht verheiratet.
    Ich hab vor 16 Jahren ein 12000-Teile-Puzzle angefangen, was immer noch nicht fertig ist.
    Ich mag meinen Nachnamen nicht besonders.
  • Warst Du schon einmal Curator bei @wirlebenAC?
    Nein.
  • Wie heißt Du wirklich?
    Melissa.
  • Wann und wie kamen Aachen und Du zusammen?
    Ursprünglich aus Neuss, bin ich 2006 zu meinem Mann gezogen.
  • Wie würdest Du Dein Leben hier beschreiben?
    Abwechslungsreich.
  • Was magst Du an Aachen?
    Die unterschiedlichen Menschen und Facetten der Stadt.
  • In welchem Bereich der Stadt könnte man über Dich stolpern?
    Eigentlich überall
  • Aachen in 5 Worten?
    Belebt, Spontan, Tolerant, Vielseitig, Heimat
  • Was sind Deine 2 absoluten Oecher Lieblingsecken?
    Die muss ich erst noch finden

Liebe Melissa,
wär‘ doch gelacht, wenn wir keinen Lieblingsort mit Dir fänden! 😉
Viel Spaß!

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@konkotenko – Woche J4W4

Legt schonmal die Bademäntel bereit: die nächste @wirlebenAC-Woche geht an Konstantin! 😉 Warum Bademäntel und keine Handtücher? Ach, lies doch selbst, Aachen!

  • konstantin_kotenko_250px (1)Wer bist Du auf Twitter und wie lange bist Du schon dabei?
    @konkotenko – dabei bin ich schon einer ganzen Weile, allerdings mit einem nichtöffentlichen Account.
  • Wo können wir mehr von Dir lesen? [blogadresse, dailyfratze, sonstwas…]
    Ich schreibe Artikel für das Magazin des AStA der RWTH, die „relatif“ (sic). hier (Übrigens bin ich da auch Redakteur ;))
    Außerdem schreibe ich manchmal im Flugblatt meiner Fachschaft, dem Geier – hier lang
  • Wann möchtest Du den Account beleben? Passiert in dieser Zeit voraussichtlich etwas Außergewöhnliches in Deinem Leben?
    10. April. Letzte Woche, bevor die Vorlesungen an der RWTH losgehen – heißt auch, letzte Gelegenheit, in Ruhe Todos zu erledigen 😉 Außerdem bin ich am Samstag beim Live Action Role Play in Wuppertal. Fotos davon wird es wohl leider nicht geben, aber vielleicht kann ich was Spannendes darüber berichten.
    [ Leider hat sich das Ganze um ein paar Wochen verschoben – die Inhaltsangabe von Konstantins Woche gibt es also nur live und ich Echtzeit! ]
  • Welchen Twitterer könntest Du Dir als Nachfolger vorstellen?
    Mal sehen – ein paar hab ich im Auge, aber noch wissen die nichts von ihrem Glück.
  • Willst Du unsere Spielregeln akzeptieren und ehren?
    Ja. Außerdem bekenne ich mich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland.
  • Verrate uns drei Fakten aus Deinem Leben, die kaum jemand kennt.
    1) Ich hatte 97% auf meiner theoretischen Fahrrad-Prüfung in der Grundschule.
    2) Dinge mit Minze oder Menthol kann ich nicht ausstehen, was die Auswahl von Zahnpasta und Kaugummis etwas erschwert 😉
    3) Zusammen mit vielen tollen Leuten aus meiner Fachschaft habe ich im Mai 2015 in Aachen eine Konferenz für 500 Studierende organisiert (ja, das waren die mit den tollen Bademänteln 😉 (hier gibt es Fotos ). Ich glaube, den Schlafmangel davon hole ich noch mein Leben lang nach.
  • Warst Du schon einmal Curator bei @wirlebenAC?
    Nein.
  • Wie heißt Du wirklich?
    Konstantin
  • Wann und wie kamen Aachen und Du zusammen?
    Ich studiere seit 2012 hier Informatik. Ursprünglich bin ich aus Düsseldorf, und die exzellente Uni hat mich hergezogen 😉
  • Wie würdest Du Dein Leben hier beschreiben?
    Sehr sozial.
  • Was magst Du an Aachen?
    Es ist relativ beschaulich, und wenn ich mal abends einkaufen gehe, treffe ich fast immer Leute, die ich kenne.
  • In welchem Bereich der Stadt könnte man über Dich stolpern?
    Auf der Hörn, im AStA, und um den Elisenbrunnen/alten Posthof herum, wenn ich einkaufe oder Ingress spiele.
  • Aachen in 5 Worten?
    Exzellent in die Uni integriert.
  • Was sind Deine 2 absoluten Lieblingsecken in Aachen?
    Puh, das ist überraschend schwer. Eine nette befreundete WG würde ich auf jeden Fall dazuzählen, und das Floriansdorf bei Nacht – da ist es so schön leer und ruhig.
  • Befindest Du Dich in Deiner Curatorenwoche außerhalb Aachens?
    Ja, ich bin das Wochenende in Wuppertal zum LARPen sowie in Düsseldorf.
  • Was vermisst Du an Aachen?
    Die Menschen – aber ich treff ja andere Menschen, die toll sind 🙂
  • Was so gar nicht?
    Das Wetter.

Lieber Konstantin,
wir freuen uns sehr auf Deine Woche! Zeig uns Dein Aachen!

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@thomasgerstmann – Woche J4W3

Tom hat sich die nächste Woche auf @wirlebenAC nach längerer Bedenkzeit gesichert. Allerdings bin ich nun, wo ich seinen Steckbrief gelesen habe, schon sehr froh, dass es nicht drei Jahre dauerte, bis er sich durchrang. Wieso drei Jahre? Lest es hier nach! 🙂

  • VwkddfyyWer bist Du auf Twitter und wie lange bist Du schon dabei?
    @thomasgerstmann
    Auf Twitter seit Juni 2008. Erster Tweet September 2011.
  • Wo können wir mehr von Dir lesen? [blogadresse, dailyfratze, sonstwas…]
    Auf www.objektivaufunendlich.de, das ist mein Fotoblog, in dessen Rahmen ich mir ein Bild von Aachen mache. Jeden Tag eins. Naja nur noch fast jeden Tag eins, seitdem wir Kinder haben 😉 Thema meines Blogs ist es, Stück für Stück ein Gesellschaftsportrait aufzubauen.
    Und auf www.plattform.ac, das ist der Verein den wir mit einigen Freunden gegründet haben. Es geht um das Dreieck Stadt, Kunst/Kultur und Kirche.
    Einen Überblick über meine Social Profiles findet ihr unter https://about.me/thomasgerstmann.
  • Wann möchtest Du den Account beleben? Passiert in dieser Zeit voraussichtlich etwas
    Außergewöhnliches in Deinem Leben?
    In der ersten Maiwoche 2016. Ich habe Urlaub, und wir bleiben wahrscheinlich die meiste Zeit in Aachen. Spontan könnte es passieren, dass wir auch mal abhauen. Nach aktuellem Stand habe ich aber vor, viel in der Stadt unterwegs zu sein. Außerdem wollen wir unsere Bude eventuell ein bisschen umräumen, mal sehen was da für Kuriositäten zutage treten ;).
  • Welchen Twitterer könntest Du Dir als Nachfolger vorstellen?
    Meinen Freund, den @DavidKadel.
  • Warst Du schon einmal Curator bei @wirlebenAC?
    Nein.
  • Wann und wie kamen Aachen und Du zusammen?
    Ich bin seit 2005 in Aachen. Wegen meiner Frau. Wir kommen aus demselben Ort in Mittelhessen. Sie ist 2004 wegen ihres Designstudiums nach Aachen gegangen. Und ich ein Jahr später wegen ihr.
  • Was magst Du an Aachen?
    Den Elisengarten, den Marktplatz, die untere Pontstraße. Die Ecke in der wir gerade wohnen: Zwischen Innenstadt, Pontstraße, Lousberg und Stadgarten. Weil es hier so grün und gleichzeitig so zentral ist. Aachen ist groß genug, um echt viel bieten zu können. Und klein genug, um das alles mit dem Fahrrad zu erreichen.
  • In welchem Bereich der Stadt könnte man über Dich stolpern?
    Auf dem Spielplatz am Veltmanplatz
  • Was sind Deine 2 absoluten Oecher Lieblingsecken?
    Die Hängematten am Lousberg, wenn niemand anders da ist.
    Die Raststätte. Weil sie so ein krass lebendiger Schmelztiegel von Kultur und Kreativität ist.
  • Befindest Du Dich in Deiner Curatorenwoche außerhalb Aachens?
    Könnte passieren. Ich halte Euch auf dem Laufenden.
  • Was vermisst Du so gar nicht an Aachen?
    Die „Verkarlung“ von fast allem. Neulich hab ich sogar bei einer Metzgerei die Karlswurst entdeckt (rollingeyes)

Lieber Tom,
ich bin auf Deine Woche ganz besonders gespannt, wurde ich doch damals am Veltmanplatz geboren. 😉
Viel Spaß!

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Woche J4W2-Tag 1

Der erste Tag – mal wieder…

So, die ersten 26 Stunden meiner Kuratoren-Zeit sind schon rum. Ich freue mich über die große Resonanz auf meine Beiträge.

Ich habe vorgehabt, und auch umgesetzt, kein großes Konzept zu fahren, sondern die Follower einfach miterleben zu lassen, was ich den Tag über so mache. Dass das dann oft mit Fotos einhergeht, macht es mir einfacher (auch wenn ich so am Monatsende die Datenvolumen der Nutzer strapaziere…). Ich merke, dass man mit einer doppelt so hohen Followerzahl direkt mehr Feedback bekommt, und dass auch auf Rückfragen unmittelbar geantwortet wird.

Gestern Abend habe ich ein paar übliche Twitter-Inhalte vermisst, weil es eben dann doch eine fremde Timeline ist. Anstelle andauernd den Account zu wechseln, habe ich einfach die Follow-Liste von @wirlebenac ergänzt…

So, nun seid ihr dran: Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Wir suchen Nachfolge-Kurator*innen auf diesem Account. Für eine Woche nicht der King sein, aber doch viele, viele Leute mit eigenen Inhalten berieseln. Es ist nicht schwer, keine Angst, und auf Qualität von flachen Witzen muss man auch nicht achten (zumindest tue ich das nicht…).

Hier geht es lang

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@parns1 – Woche J4W2

Der liebe Paúl war sofort wieder „an Bord“, als ich ihm vom geplanten Jahr 4 bei @wirlebenAC erzählte: von einer Jugendfahrt in Berlin bekam ich sofort sein „Gerne!“ und so schließt sich beinahe der Kreis, wenn er am Ende seiner Woche wieder in Berlin sein wird! Aber lest es doch einfach selber: 

  • PaulWer bist Du auf Twitter und wie lange bist Du schon dabei?
    Ich heiße bei Twitter @Parns1 und bis seit 2009 dabei.
  • Wo können wir mehr von Dir lesen? [blogadresse, dailyfratze, sonstwas…]
    Ich schreibe beruflich viel online. Habe aber keinen eigenen Blog oder sowas. Obwohl sich das thematisch mit zwei Kindern oft anbieten würde.
  • Wann möchtest Du den Account beleben? Passiert in dieser Zeit voraussichtlich etwas Außergewöhnliches in Deinem Leben?
    Ja, das ist schon eine nette Woche. Zunächst einmal der alltägliche Wahnsinn zwischen Büro und Familie. An einem Tag bin ich auf einer Schulung zu Flipchart-Design, auf die ich schon sehr gespannt bin. Donnerstag haben wir Elternsprechtag im Kindergarten. Freitag/ Samstag nehme ich euch mit auf einen Junggesellenabschied, über den ich aber nicht zu viel verraten möchte und darf.
    Und Sonntag fliegt ihr mit mir nach Berlin, wo ich ab Montag auf der re:publica sein werde. Den Start bekommt ihr hier also noch mit zum Anteasern…
  • Welchen Twitterer könntest Du Dir als Nachfolger vorstellen?
    Die @arns_eva hätte bestimmt Lust – achtung -Schulcontent. Oder die @katesgrs, die aus ihrem Alltag mit Baby berichten könnte…
  • Warst Du schon einmal Curator bei @wirlebenAC?
    Ja.
  • Wann?
    In der Woche 26, das war im Oktober 2013
  • Hat sich Dein Leben seitdem verändert?
    Eigentlich nicht so viel. Anzahl der Kinder ist gleich geblieben, der Job auch. Und die Alemannia war damals auch schon viertklassig.
  • Was hat Dir Dein erstes Curatieren „gebracht“?
    Eine größere Liste an Leuten, denen ich nun folge und auch an Followern.
  • Was würdest  Du diesmal anders machen?
    Eigentlich nichts, ich würde mir aber weniger Druck machen, Content rauszuhauen oder mich mit anderen Kurator*innen zu vergleichen.
  • Befindest Du Dich in Deiner Curatorenwoche außerhalb Aachens?
    Falls ja:
  • Wo bist Du und bis wann?
    Mittwoch in Wegberg, Freitag/ Samstag im Ausland, ab Sonntag in Berlin…
  • Was vermisst Du an Aachen?
    Wenn ich so kurz unterwegs bin, höchstens meine Familie, aber es hat ja gute Gründe, warum ich wegfahre…
  • Was so gar nicht?
    Derzeit das unstete Wetter und generell ein Fließgewässer oder einen Strand…

Lieber Paúl,
viel Spaß, lass uns an Deinem Leben teilhaben! 🙂

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Woche J4 Woche1 – Tag 1

So liebe wirlebenAC – Gemeinde hier kommt nun der versprochene Blogeintrag!

Tja, was ist anders beim Twittern mit diesem Account…???

Als mir plötzlich eine Nachricht von der lieben Sabine alias @missmarple76 rein flatterte, ob ich nicht Lust hätte auch mal eine Woche als Curator tätig zu werden, war ich zunächst skeptisch…

„Bin ich schon so weit? Sollte das nicht ein erfahrenerer Twitterer übernehmen?“

Diese Flausen im Kopf wurden mir dann schnell ausgetrieben und ich hab mich richtig auf meine Woche gefreut! Und ich darf sogar das 4. Jahr einläuten! Super!

Für jemanden wie mich, der noch nicht lange in der zwitschernden Welt des blauen Vögelchens dabei ist, ist es schon eine Umstellung plötzlich so viele Follower zu haben. Das Smartphone steht nicht mehr still und man kommt kaum hinterher alle Tweets, RT und Nachrichten zu lesen. Aber ich gebe mein Bestes euch so viel wie möglich zu antworten, liken und Retweeten! Wie ihr sicher gemerkt habt ist es zwischen Vormittag und Abend etwas stiller, da man ja auch irgendwann sein Geld verdienen muss 😀

Auch muss ich mich bei euch sehr bedanken, ich habe viele nette Menschen kennen gelernt und meine Follower haben sich bestimmt mehr als verdoppelt!

So eine Woche als Curator kann ich jedem empfehlen, auch als Anfänger bekommt man es geregelt.

„Es ist eine tolle Gelegenheit bekannter und in die wirlebenAC – Community wärmstens aufgenommen zu werden bzw. rein zu wachsen!“

Das Wochen-Highlight Kneipenquiz

Der absolute Höhepunkt in dieser Woche ist definitiv die Teilnahme am Pubquiz im Guinness House Aachen! So bekam ich auch direkt Gelegenheit ein paar der bekannten Twitterer offline zu treffen. Sei es im @wirlebenAC-Team (@Sasch__Ka, @URonnenberg, @VolkerGoebbels, @LGlimm leider ohne @faltmann) oder auch die Quizmasterin (@Minaun) der Zwei Fragezeichen!

„Flagge bekennen!“

Wie es sich gehört wenn man in neue Gefilde kommt und diese auch direkt einvernehmen möchte, sind wir natürlich mit Flagge aufgekreuzt und haben es very british à la „We claim this Pub for wirlebenAC“ durchgezogen! Danke an Saskia für unsere Piratenflagge 😉

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Flagge bekennen!

Dann stieg die Spannung und es ging endlich los! Die Regeln sind denkbar einfach:

  1. Handyverbot, denn nur das gute Halbwissen zählt! Gar nicht mal so leicht für eine Twitter Gruppe auf das Handy zu verzichten und die ersten Entzugserscheinungen machten sich bei dem ein oder anderem schon breit 😀
  2. Das Quiz ist in 2 Runden mit jeweils 15 Fragen unterteilt.
  3. Mit dem Ergebniszettel der ersten Runde ist als Bonusfrage zu schätzen wie viele Punkte das Siegerteam erreichen wird
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Der Endstand

Die ersten Fragen haben wir scheinbar erfolgreich beantwortet und hatten so manche sogar schon bevor die Antwortmöglichkeiten ausgesprochen wurden gelöst. So kam es, dass uns die Zuversicht packte und hier heute Abend was für uns drin sein könnte.

Mit leichter Übermütigkeit schätzten wir, dass das Siegerteam (in unseren Köpfen waren wir das ja schon) in jeder Runde nur 2 Pünktchen liegen lässt und damit locker 26 Punkte erreicht …………Weit gefehlt!

Der Bonuspunkt hätte uns um ein Haar noch den 2. Platz beschert.

Natürlich haben wir uns in diesem Quiz wieder einiges an unnützem Wissen aneignen können und den Studis gezeigt, was so ein „alter“ bunt gemischter kreativer Haufen alles weiß oder mit „educated guesses“ trotzdem punktet.

Wie viele Unicode Zeichen darf ein Tweet maximal haben??? 140! Bäm!! Da lachen wir doch drüber… aber es gab auch Gruppen, die das nicht wussten.

Endlich wissen wir jetzt, welches deutsche Bundesland dieselbe Flagge wie Polen hat (Thüringen), was der Schweizer mit einer „Serviertochter“ meint (Kellnerin war wirklich zu offensichtlich), dass man aus Nilpferdhaut super Peitschen herstellen kann (haben wir gewusst, wo ist meine PeitschenApp?), die Massai-Frauen einem Neugeborenen erst mal alle in den Mund spucken… Ganz sensationell haben wir auch die mittels Babelfish mehr schlecht als recht übersetzten Songs erkannt! Und wussten selbstverständlich auch:

„Beethoven ist in dem Jahr gestorben als der Elisenbrunnen eingeweiht wurde!“

Nach der Führung in der ersten Runde hatten wir Blut geleckt, jetzt wollten wir wenigstens in die Top 3 um einen Preis abzustauben!! Aber 4 Teams mit nur einen bzw. zwei Punkten Rückstand saßen uns fest im Nacken… Die Zwei Fragezeichen verlasen die Punktestände der Teams nicht der Reihe nach um eine maximale Spannung bis zuletzt aufrecht zu erhalten. Hätten wir auch nur einen Punkt weniger erhalten, so wären wir mit der Clique auf Platz 1 und diese bekämen noch den Bonuspunkt und hätten uns übertroffen. Und wenn sie getippt hätten, dass das Siegerteam 22 Punkte erreicht, so wären wir in ein Stechen gekommen…

Doch hätte hätte Fahrradkette….

We are the champions!

So sehen Sieger aus!

So sehen Sieger aus!!!

Kurzum ein lustiger gelungener Abend mit netten Bekanntschaften, dem ein oder anderen Bier und trotzdem was gelernt! Das ist doch ein super Anfang an dem hoffentlich noch so manche wirlebenAC-Pubquiz-Teilnahmen folgen werden 😉

 

Und Psssst!! Noch ein kleines Schmankerl…. vielleicht hat der ein oder andere es schon von den Spatzen auf den Dächern zwitschern hören: Wir sind uns einig, dass 216€ zu fünft zu versaufen schon ganz schön heftig ist. Deswegen laufen auch schon Planungen für ein außerordentliches #drinkAC in Anlehnung an die #TeAC16 Treffen 😉

In diesem Sinne euer @AndreErler

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Woche J3W52 – Jahr drei, die Letzte

Sonntag Abend, Mitternacht. In zwölf Stunden wird meine Woche hier zu Ende gehen. Höchlichste Zeit, die letzten sieben Tage nochmal Pürree massieren zu lassen. Jeder Curator hat ja seinen eigenen Schwerpunkt, meiner waren wohl Fotos. Da passt es ganz gut, dass ich in meiner ersten Curatorenwoche im August 2013 meine ersten Bilder mit meiner ersten wirklich anständigen Kamera (einer Sony Nex-6) hier hochladen konnte. Der Kreis schließt sich, junger Luke.

Meinen ursprünglichen Plan, wirlebenAC in meiner Amtszeit vom Twitter- zum Blogprojekt umzufruckeln, hatte ich schon 2013 aufgeben müssen (klicken Sie hier für weitere Informationen). So habe ich diesmal also darauf verzichtet, mehr Blogbeiträge als Tweets abzusondern. Und nun nagt schlechtes Gewissen an mir, den obligatorischen Pflichtbeitrag hier erst wenige Stunden vor Ladenschluss eingereicht zu haben. Wohlan, lasset uns darum jetzt anhand einiger ausgewählter Lichtbilder durch die zurückliegende Woche strollen.

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Köln, Mediapark. In der VHS im Komed drei Häuser weiter links habe ich am Montagabend in einem Kurs die Feinheiten der Makrofotografie (Bienchen, Blümchen und keine Witzchen mehr, danke) vermittelt bekommen; am Samstag sollte die Theorie dann praktisch angewendet werden – siehe unten.

Der Tagesverlauf davor war allerdings weit weniger entspannt – in die Minuten meiner Accountübernahme platzte die Meldung, dass das Camp der Tagebaugegner am Hambacher Forst vom größten Polizeiaufgebot in seiner vierjährigen Geschichte durchsucht wurde. Ich hatte für die nächsten Stunden alle Hände voll zu tun, den Artikel auf Aachener-zeitung.de und Aachener-nachrichten.de ständig zu aktualisieren. Ich habe versucht, euch dabei so weit wie möglich liveticker-mäßig auf dem Laufenden zu halten.

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Am Dienstag dann plötzlich das: Auf dem Rückweg von einem Fototermin mit Herzogenrather Realschülern, die bei der Internetrallye Netrace von AZ und AN gewonnen hatten, sah ich von der Brücke am Soerser Weg diesen Unfall auf der A4. Der Sattelschlepper rechts war in ein Stauende gekracht, ein Fahrer wurde dabei schwer verletzt, zwei andere leicht. Es war das einzige Mal in dieser Woche, dass ich zufälligerweise kein Teleobjektiv dabei hatte, nur ein Weitwinkel – wir mussten dann in der Redaktion den briefmarkengroßen Ausschnitt mit den Lastwagen aus einem weitläufigen Landschaftspanorama ausschneiden und großzoomen.

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Abends dann Deutschunterricht: Ich gebe derzeit einem 16-jährigen Asylbewerber aus Guinea und einem syrischen Studenten Nachhilfe. Wenn ich mir von euch irgendwas wünschen dürfte, dann, dass ihr euch auch den Geflüchteten zuwendet. Deutschland hat Hunderttausenden das Leben gerettet, aber wenn wir als Gesellschaft die Integration nicht als unsere gemeinsame Aufgabe verstehen und anpacken, kann die Sache nicht funktionieren. Dann droht den zu uns gekommenen Menschen und uns ein Desaster – also wendet euch an irgendeine der unzähligen Aachener Helferinitiativen und macht mit! Helft bei der Alltagsbewältigung, gebt Deutsch-Nachhilfe, betreut Kinder, helft beim Formularausfüllen oder beim Erkunden des Stadtteils. Es erweitert den Horizont und macht wirklich Spaß!

An „meinen“ Schüler bin ich übrigens über den Verein hêvî – Hoffnung für Geflüchtete gekommen, der regelmäßig Kennenlern-Abende im Cafe & Bar Zuhause ausrichtet. Am nächsten Freitag ist in seinem Wohnheim großes Multi-Kulti-Fest, ich freu mich schon drauf.

Wichtig: Auf keinen Fall dürfen wir uns von den paar Prozent Vollpfosten, die leider Gottes unter Flüchtlingen genauso zu finden sind wie in jeder Gruppe Menschen auf diesem Planeten, davon abhalten, den Tausenden und Abertausenden wirklich bedürftiger – und dankbarer! – Menschen zu helfen.

Eine Liste von Initiativen findet ihr auf www.unserac.de, auf der Seite „meines“ Flüchtlingshelferkreises Brand-Forst www.aachenschafftdas.de oder einfach über Google. Wir schaffen das!

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Mittwoch. Kondome, Gelbe Säcke und ein bisschen Werbung für die Online-Angebote des Zeitungsverlags von AmAbend-App, WhatsApp-Nachrichtenabo bis zu den Apps AZ-News und AN-News für iOS und Android.

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Donnerstag. Morgens Medienhaus in the Sun, tagsüber bissl Erklärbär in Sachen Arbeitsweise eines Onlineredakteurs, abends etwas Öcher Seele.

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Und natürlich: Fischi in the night!

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Freitag – sorry, hatte mich den ganzen Tag über um zwei Praktikanten zu kümmern, war etwas zeitraubend. Entsprechend schwach die Tweetschlagzahl.

Samstag. Wie gut kann ein Tag noch werden, der mit einem zertöpperten Brillenglas anfängt? Aber er wurde dann doch noch ganz brauchbar – die Exkursion des erwähnten Kölner VHS-Kurses Makrofotografie am Montag führte uns auf den Biohof Thurner (Achtung, Comic Sans!). Wo es farbenfrohe Gewächse und des fotogenes Gefleuch zuhauf gab.

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Wenn mich jemand fragt, was für eine Kamera er kaufen soll (und erstaunlicherweise tun das inzwischen gelegentlich Leute), kann ich frohen Herzens zu einer Systemkamera aus dem Hause Sony raten. An diese Geräte lassen sich nämlich ältere manuelle Objektive aus den 70er- und 80er-Jahren anschließen, die dank hochwertiger Gläser eine teils bessere Bildqualität bieten als ihre modernen Gegenstücke. Solider verarbeitet als ihre Kunststoff-Nachfolger sind sie dank Metallgehäuse ebenfalls, langlebiger und werbeständiger als die fragilen Hightech-Teile mit ihren Ultraschallmotoren und Mikroprozessoren sowieso. (Wen das Thema interessiert: Im Blog des Bielefelder Fotografen Phillip Reeve finden sich Besprechungen einzelner Objektive mit süchtig machenden Fotos und viele Tipps für Einsteiger, etwa über bezahlbare Einsteigerobjektive. Die aktuellsten Tests sind in der englischen Version seines Blogs unter www.phillipreeve.net zu finden).

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Sonntag. Morgens Sonne im Café Ferbers in Burtscheid, verbunden mit einer kleinen Twitterumfrage, wo man denn noch so alles hingehen kann (mit Café M und Lammerskötter liegt Burtscheid ganz weit vorne).

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Zum Schluss noch eine Prise meines geliebten Ostviertels: Adalbertstimmung am Abendsteinweg.

Und damit gehen sie zu Ende, meine sieben Tage Berühmtheit. Eine kleine Kuratorenwoche für mich, eine große für dieses Projekt – es war die 52. im dritten Jahr. Ich darf der very wundervollen Entenmama (upps, falsches Projekt, das war das Aachener Testessen) Sabine für die Ehre und das Vergnügen danken, das dritte Jahr dieses ebenso webzwonulligen wie heimatverbundenen Projekts beenden gedurft zu haben. Äh. Machen gehabt zu haben dürfen hatte. Ihr wisst, was ich meine.

… Und meinem Nachfolger, dem weitgereisten und möglicherweise nicht Batman seienden @AndreErler einen knackigen Einstand und eine noch viel knackigere Woche wünschen! Wir sind gespannt auf deine Tweets (und die Sache mit den Leinwänden) – lass es krachen im vierten Jahr!

PS: Falls mir wer folgen will: Unter @Tippling bleibt ihr mir auf den Fersen und auf meinem Blog www.marc-heckert.de könnt ihr die Geschichte meines moorbraunen Mercedes-Coupés, meine tapsenden Schritte in die große weite Welt der Fotografie und diverses andere Reise- und Privatgebrösel lesen. Wenn ihr mit dem restlichen Internet durch seid, natürlich.

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@AndreErler – Woche J4W1

Das Jahr 4 auf @wirlebenAC startet vielleicht mit einem Knaller: André (Euer Curator) scheint öfter mal Batman-mäßig aus Aachen zu verschwinden und in Indien oder den USA die Welt zu retten zu arbeiten… Aber lest selbst, wie gut für so einen Einsatz die Chancen stehen:

  • andreerlerWer bist Du auf Twitter und wie lange bist Du schon dabei?
    @AndreErler Ich bin noch gar nicht so lange dabei und auch erst in den letzten Wochen aktiver geworden.
  • Wo können wir mehr von Dir lesen? [blogadresse, dailyfratze, sonstwas…]
    Ich spiele schon eine Weile mit dem Gedanken einen Blog ins Leben zu rufen, aber die Ideen sind noch nicht ganz ausgereift…
  • Wann möchtest Du den Account beleben? Passiert in dieser Zeit voraussichtlich etwas
     Außergewöhnliches in Deinem Leben?
    Ich übernehme die erste Woche im 4. Jahr! Eine Woche wie jede andere? Mal sehen!
  • Welchen Twitterer könntest Du Dir als Nachfolger vorstellen?
    Wer will nochmal wer hat noch nicht? Wie wäre es denn mit @JollyAndLuke das ist ein Aachener Blog, der mir wirklich gut gefällt
  • Verrate uns drei Fakten aus Deinem Leben, die kaum jemand kennt.
    André ist mein zweiter Vorname
    Lieber mag ich selbst bemalte Leinwände als Fotos an meinen Wänden
    Ich will nicht behaupten, dass ich Batman bin, aber niemand hat uns je zur selben Zeit im selben Raum gesehen ^^
  • Warst Du schon einmal Curator bei @wirlebenAC?
    Nope!
  • Wie heißt Du wirklich? (Wird bis auf den Vornamen nicht veröffentlicht)
    Bin ich der einzige Depp, der sich mit Namen auf Twitter angemeldet hat?
  • Wann und wie kamen Aachen und Du zusammen?
    Nein, nicht vom Studium hier hängen geblieben! Erst der Job hat mich vor 3 ½ Jahren nach Aachen gezogen
  • Wie würdest Du Dein Leben hier beschreiben?
    Als Junge vom Dorf versucht man alles zu erleben, was die Stadt einem bietet
  • Was magst Du an Aachen?
    Aachen ist nicht zu groß und nicht zu klein, hat eine hübsche Altstadt und als Studentenstadt in der unmittelbaren Nähe zum Ausland auch eine sehr lebendige Kultur
  • In welchem Bereich der Stadt könnte man über Dich stolpern?
    In der Innenstadt, in Burtscheid oder auf der “Ponte“ oder sonst wo in Aachen
  • Aachen in 5 Worten?
    Weihnachtsmarkt, Dom, Karl der Große, International, Printen
  • Was sind Deine 2 absoluten Oecher Lieblingsecken?
    Voll die Touri-Antwort aber: Katschhof und Lousberg
  • Befindest Du Dich in Deiner Curatorenwoche außerhalb Aachens?
    Vermutlich nicht, aber nachdem ich dieses Jahr schon sehr kurzfristig beruflich einige Wochen in Indien und den USA verbracht habe, will ich es mal nicht ganz ausschließen…

Lieber André,
viel Spaß, lass‘ unser Jahr 4 beginnen!

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@tippling – Woche J3W52

Für die allerletzte Woche in Jahr 3 auf @wirlebenAC hab ich mir einen lieben Curator gewünscht, der voll und ganz Aachener ist. Dass in seiner Geburtsurkunde immer noch eine andere Stadt steht, wundert mich schon… Obwohl: hat das in letzter Zeit mal jemand überprüft? 😉

Liebe Follower,
begrüßt auf diesem Account den krönenden Abschluss von Jahr 3: den Marc!

  • @TipplingWer bist Du auf Twitter und wie lange bist Du schon dabei?
    Ich danke Ihnen für diese Frage, junge Frau. Sie hat mich dazu veranlasst, tief in den Eingeweiden meines Accounts @tippling zu wühlen: Am Mittwoch werden es auf den Tag genau neun Jahre! Seit dieser Erkenntnis schlafe ich schlecht, weil ich nicht weiß, ob Sabine ein CIA-würdiges Stalking-Archiv pflegt oder mir das Schicksal irgendwas winken will. Nun, die Woche wird es zeigen.
  • Wo können wir mehr von Dir lesen? [blogadresse, dailyfratze, sonstwas…]
    Mein digitales Daheim ist auf www.marc-heckert.de zu finden. Daneben bin ich natürlich auch in diesem Dings, diesem anderen Netzwerk (das F-Wort, ihr wisst schon).
    Auch auf www.aachener-zeitung.de und www.aachener-nachrichten.de ist gelegentlich etwas unter dem Kürzel „heck“ von mir zu lesen, manchmal gar in den gedruckten Ausgaben. Zum Beispiel, wenn es wieder mal auf der A4 gescheppert hat.
    Mein neuestes Webdingens heißt Aachenschafftdas.de und ist ein offenes Portal für Flüchtlingsarbeit. Bislang sind der Ökumenische Lenkungskreis Flüchtlinge in Brand und Forst und das Netzwerk Neue Nachbarn in Burtscheid daran beteiligt.
  • Wann möchtest Du den Account beleben? Passiert in dieser Zeit voraussichtlich etwas Außergewöhnliches in Deinem Leben?
    Mal abgesehen davon, dass der Götter Pläne für uns Sterbliche stets im Dunkeln verborgen bleiben, hoffe ich, dem geneigten Publiikum einen bunten Strauß mannigfaltiger sozialer und beruflicher Aktivitäten darreichen zu können. Das beginnt am heutigen Montag mit einem Kurs in Makrofotografie (das ist das mit Bienchen und Blümchen) (nein, echte Bienen. Das andere ist Aktfotografie, ihr Ferkel), reicht über diverse Fototermine mit internetaffinen Schülern für die Zeitung, wird vielleicht angereichert mit diversen hochinteressanten – ahem – Nachrichten aus der Region und endet möglicherweise mal wieder beim Joggen im Wald. Je nach Wetterlage. Der Götter Pläne halt, ihr wisst.
  • Welchen Twitterer könntest Du Dir als Nachfolger vorstellen?
    Der Abwechslung halber wäre jetzt eine etwas untergewichtige jüngere Person weiblichen Geschlechts dran, die strickt, Humor hat und sich mit Fußball auskennt.
  • Willst Du unsere Spielregeln akzeptieren und ehren?
    Regeln, Schmegeln. Äh, Verzeihung, ich meinte natürlich: So wahr mir die Twittergötter helfen!
  • Verrate uns drei Fakten aus Deinem Leben, die kaum jemand kennt.
    Obwohl ich heute meist auf zwei oder vier Rädern unterwegs bin, lag für mich als Teenager fast zehn Jahre lang das höchste Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde.
    Und wo wir schon bei Pferden und alten Zeiten sind: Ich hatte mal einen Pferdeschwanz. Also den mit den langen Haaren. Keine Pointe.
    Ich kann etwas Schwedisch. Und zwar den Satz: „Nur für Anliegerverkehr“.
  • Warst Du schon einmal Curator bei @wirlebenAC?
    Jupp.
  • Wann?
    Heiliges Frettchen, das ist ja schon fast drei Jahre her. Im August 2013 war’s. Ob ich im Herbst 2019 nochmal darf?
  • Hat sich Dein Leben seitdem verändert?
    Und wie. Damals wohnte ich noch in Köln und musste morgens und abends je eine Stunde über die A4 pendeln (erst im Sommer 2014 bin ich dann wieder auf den Schoß Karls des Großen zurückgekehrt). In der Curatorenwoche damals habe ich meine erste richtig gute Kamera gekauft – mittlerweile hat sich das Fotografieren zu meinem Haupthobby gemausert. Geblieben sind meine innigliche Beziehung zu unserer Stadt und ihren schönen Ecken, der Hang zum Streuselbrötchen und mein moorbrauner Benz, der gelegentlich etwas Frittenduft auf den Straßen der Stadt verteilt.Verändert hat sich allerdings mein Blick auf das Leben und unsere Gesellschaft an sich. Die Flüchtlingskrise hat mich seit Herbst vergangenen Jahres extrem bewegt. Sehr bedrückend finde ich die Veränderungen in unserer Gesellschaft seitdem, die immer stärker zunehmende Gewalt in Worten und Taten gegen Migranten und andere Minderheiten, gegen „Gutmenschen“ und Andersdenkende aller Art. Auch in den sozialen Netzwerken wird mittlerweile auf eine Weise offen gepöbelt, verleumdet und bedroht, wie ich das nie für möglich gehalten hätte. Es fühlt sich an, als marschiere eine brüllende Horde SA-Leute durch die Straßen meines digitalen Heimatdorfs. Um mir ein kleines Ventil und einen Ausgleich zu schaffen, bin ich einem Flüchtlingshelferkreis beigetreten (dem Ökumenischen Lenkungskreis Flüchtlinge Brand – Forst), betreue deren Seite Aachenschafftdas.de und gebe Flüchtlingen Deutsch-Nachhilfe.
  • Was hat Dir Dein erstes Curatieren „gebracht“?
    Angenehme Erinnerungen, ein paar neue Bekannt- und ein paar vertiefte Freundschaften.
  • Was würdest Du diesmal anders machen?
    Ich werde nicht so mehr oft auf der A4 twittern.
  • Befindest Du Dich in Deiner Curatorenwoche außerhalb Aachens?
    Nein, ich werde höchstens ein paar Kurztrips in die nähere Umgebung machen – und am Samstag dann doch noch einmal nach Köln fahren: zu einer Exkursion in Makrofotografie auf einem Biobauernhof. Wünscht mir Sonne und Insekten zuhauf!

Lieber Marc,
ich freue mich auf Deine Woche @wirlebenAC – in Wort und Bild! 😉