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Woche J4W35 – Meine Erfahrungen als @wirlebenAC-Curator

Wir haben die Woche vor dem 4. Advent, und zu dieser Zeit des Jahres geht alles unglaublich schnell. Du bist gerade aus dem Bett gefallen und zur Kaffeemaschine gekrabbelt, da sitzt du schon in der Uni, und kaum konzentrierst du dich auf deine Lieblingsvorlesung – zack, du musst ins Büro, Softwarearchitektur und GUI-Testing warten auf dich. Ach, der Computer ist grad hochgefahren? Höchste Zeit für Feierabend, los los, ab zum Forschungsprojekt, und vorher noch die Besprechung für das Paper. Rasch noch den Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt getestet, und dann ab ins Bett. So fühlt sich momentan mein Tagesablauf an. Und irgendwann muss man ja auch noch Zeit finden um Wäsche zu waschen, zu spülen, den Mann in die Küche zu scheuchen, Freunden Mut zu machen, zum Sport zu gehen, Pokemon zu fangen, Weihnachten vorzubereiten… und Twitter?

Ja, ich hätte mir eine bessere Woche aussuchen können, um @wirlebenAC-Curator zu werden. Und trotzdem ist es eine großartige Erfahrung, für über Tausend Follower zu twittern. Gerne hätte ich noch mehr Zeit, um Bilderrätsel zu stellen, die gigantische Timeline zu lesen, zu lachen, zu favorisieren und zu retweeten. Der Account macht einfach Spaß, und nicht wenigen Leuten folge ich nun auch privat, sozusagen.

Was ist anders, als mit dem normalen Account zu twittern? Zuerst ist die Menge an Interaktionen einfach größer. Aber das ist nicht der einzige Unterschied. Ich nehme mir mehr Zeit, um zu twitterm, weil mir wichtig ist, dass oft genug neue Tweets kommen. Und ich twittere vorsichtiger. Rechtschreibfehler oder Typos sind für mich auf diesem Account genausowenig eine Option wie ein echter schlechte-Laune-Tweet. Denn als Curator möchte ich vor allem das widerspiegeln, was Aachen für mich bedeutet: Lebensfreude, Glück, gute Laune, Freundschaft, Freundlichkeit. Trotz oder insbesondere wegen des Alltagsstresses, den wir momentan wahrscheinlich alle haben. Und ich überlege, warum ich das nicht auch so auf meinem Privataccount handhabe. Wahrscheinlich, weil es leichter ist, sich einfach mal – mit verlaub – auszukotzen, anstatt zu versuchen, den Dingen mit einer positiven Einstellung entgegen oder hinterher zu sehen. So bin ich also immer mal wieder damit beschäftigt, zu überlegen, wie und wann ich die Follower begrüßen könnte, was sie interessieren könnte, wie ich ihnen eine Freude machen könnte. Und gleichzeitig ist es sehr spannend, die vielen neuen Accounts zu lesen. Deshalb stelle ich auch immer mal wieder Fragen, wie es den Leuten geht, was sie so machen oder ob sie schon Geschenke gekauft haben. Alles in allem finde ich es also sehr aufregend, den Account für eine Woche übernehmen zu dürfen.

Was hab ich davon? Nun, ich habe einige tolle Accounts kennen gelernt, denen ich nun auch privat folge. Besonders reizvoll ist, dass die meisten tatsächlich Aachener sind. Und ich weiß nie, ob man sich nicht vielleicht auch schon mal im echten Leben über den Weg gelaufen ist. Und dann, glaube ich, möchte ich auch privat ein bisschen mehr twittern wie auf dem @wirlebenAC-Account diese Woche. Weniger für mich, mehr für meine Follower. Freundlicher. Besser gelaunt. Mehr Aachen. Ich kann wirklich jedem nur empfehlen, für eine Woche Curator zu werden. Was für euch dabei rauskommt ist eine spannende Woche, in der ihr neue Leute kennen und vielleicht auch etwas über euch selber lernt.

Was kommt noch auf uns zu? Tja. Eigentlich wurde mir die Curatorschaft angeboten, weil euch diese Woche am Samstag noch etwas ganz Besonderes erwartet. Für die Jungs und Mädels rund um @nicht_nett112 und @lokfuehrer_tim ist es inzwischen Tradition, sich auf dem Aachener Weihnachtsmarkt zwecks Burger- und Glühwein-Konsums zu treffen. Dieses Jahr haben wir mit dem @TwAachen16-Account endlich mal eine offizielle Einladung – am Samstag ist es so weit. Wenn ihr Lust habt, schaut doch einfach mal vorbei!

Beste Grüße

eure Gwen

(printenkauend gebloggt)

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