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Woche J4W43 – 24 Stunden oder 5 Tage

Guten Abend zusammen,

eigentlich – das ist eigentlich immer ein schlechter Satzanfang. Also fangen wir nochmal an:
Ist es nicht wunderbar, wenn das Leben so voller Leben ist, dass man glaubt nicht mehr zum Durchatmen zu kommen? In dieser Woche hat mich einiges auf den Beinen gehalten.

Am ersten Tag gab es das von mir für diese Twitter-Woche gewünschte gute Wetter.


Das war schon mal ein guter Start.

Am zweiten Tag bat ich um eure Meinung zur bevorzugten Position im Zug:


Ich finde das Ergebnis super, weil für mich als Rückwärts-Sitzer mehr Sitze frei bleiben. Außerdem kann ich so gefühlt länger meine Außenwelt beobachten.

Tag 3 zeigte einmal mehr: Wenn du in einem Bus sitzt, der dich ans Ziel bringt, bleib drin – egal, wie lange es dauert. Ich forderte stattdessen mein Glück heraus, der Bus-Wechsel am Hansemannplatz misslang und ich wünschte mir doch ein Auto, um mich zu den anderen in den Stau zu gesellen. Leider sind die Außentemperaturen und meine Motivation noch so niedrig, dass ich selten mit dem Rad zur Arbeit fahre. Dabei ist es so ein schönes Gefühl, abends den Vennbahnweg herunterzuradeln. Wenn da nur nicht morgens der Anstieg wäre.

Einen ähnlichen Anstieg hatte auch Tag 4. Nach einem ruhigen Home-Office-Tag habe ich das Angebot der Aachener VHS angenommen und mich für einen Spanischkurs angemeldet. Nach dem Erklimmen der Burtscheider Brücke war der schwierigste Teil des Abends geschafft 😉 Ihr habt das zum Anlass genommen, mir, der blutigen Anfängerin, Sprüche zu schreiben. Für solche Fälle gibt es ja zum Glück Online-Übersetzungen.


Diesmal kenne ich einige im Twitter-Feed schon etwas besser, was das Twittern persönlicher macht. Wenn ich von „euch“ spreche oder nach eurer Meinung frage, dann habe ich ein Bild vor mir, entweder wie ihr gemütlich die Zeit mit euren Katzen auf dem Sofa verbringt oder mit einem Getränk in der Hand euren Gedanken nachhängt. Bitte zerstört mir nicht meine Illusion 😉

Und nun ist also Tag 5 da. Ich habe tatsächlich heute kaum etwas von mir gegeben. Im Büro traf ich heute zum ersten Mal auf meinen neuen Kollegen. Da wir ein gemeinsames Projekt vor uns haben, war ich weniger an meinem Arbeitsplatz und mehr an seinem. Der Herr hat auch einen Twitter-Account und vielleicht… wenn wir das Projekt erfolgreich abgeschlossen haben, schlage ich ihm mal eine Curatorenwoche vor 😉 Bis dahin kann es noch ein paar Tage dauern, also braucht unser aller Lieblingsaccount in der Zwischenzeit noch das eine oder andere freundliche Gesicht und geschwind tippende Finger. Wenn ihr euch angesprochen fühlt, dann schaut euch mal die weiteren Informationen an.

Die letzten zwei Tage meines Curatorendaseins werde ich mit einem Hackathon verbringen, bei dem ich aus dem heimischen Wohnzimmer teilnehmen werde. Zwischendurch geht es noch zum Midsemesterball, die Tänzerbrause steht schon kalt. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, wir sehen uns dann in der 140-Zeichen-Welt.

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